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Für Bürgerbeteiligung in Werder

Einrichtung und Sicherung von Bürger- und Kulturzentren in Werder — Antrag SVV

Die Verwaltung wird beauftragt, zeitnah Projekte und detaillierte Konzepte einschließlich
Finanzierung für Bürger- und Kulturzentren in den Ortsteilen und der Kernstadt aufzustellen
und einzubringen.

Werder, den 26.01.2026

Im Einzelnen geht es in den Ortsteilen derzeit um das Inselzentrum in Töplitz und den Kunsthof in Glindow.

In der Kernstadt geht es derzeit um städtische und gemeinnützige Einrichtungen, die
als Bürgerzentren oder als Kultureinrichtungen gesichert werden müssen.


Darüber soll die Verwaltung die SVV informieren und ein Konzept zur Sicherung
einschließlich Finanzierung erarbeiten und einbringen.

Begründung

Für den gesellschaftlichen Zusammenhalt und für ein reichhaltiges Vereins- und Kulturleben
in unserer Stadt spielen Bürger- und Kulturzentren und ähnlich geartete Einrichtungen eine
wichtige Rolle.


In Töplitz wird seit längerem ein Inselzentrum gefordert (und von der Verwaltung
versprochen), das im ehemaligen Feuerwehrhaus entstehen soll. Dafür sind Planungskosten
und Umbaukosten in Höhe von 70.000 € für 2026 und 1,1 Mio. in 2027 in der mittelfristigen
Finanzplanung eingestellt.


In Glindow hat die HGW den Kunsthof für 1,8 Mio. € erworben und die Stadt hat einen
Mietvertrag über ca. 39.000 € Jahresmiete abgeschlossen. Je nach Laufzeit bedingt dies die
Bereitstellung von einigen Hunderttausend Euro. Bisher ist unbekannt, wieviel Umbau- und Sanierungsaufwand für den Kunsthof weiter eingeplant werden muss.


Für beide Projekte gibt es noch keinen Beschluss der SVV. Vom Umfang der eingesetzten
Mittel ist dies aber zwingend erforderlich und von der Bedeutung der Zentren ebenfalls.
In der Kernstadt stehen jeweils Sanierungs- und Reparaturaufwand an, der die finanziellen
Mittel der gemeinnützigen bzw. privaten Träger alleine überfordert.
Für die städtische Bismarckhöhe ist darauf zu achten, dass sie als Bürger- und Kulturzentrum beim Ideenwettbewerb nicht verloren geht.

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